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Welcher Entsafter ist der beste ?

Die bekannteste und auch herkömmliche Methode des Entsaftens ist das Auspressen über einem Entsafter-Dorn mit Auffangschale darunter. Dazu sind Muskelkraft und Ausdauer nötig. Der Saftertrag bei diesem manuellen Verfahren mittels Handsaftpresse ist vergleichsweise gering. Zum Auspressen der ganzen Menge Morgensaft für Ihre Familie sind elektrisch betriebene Geräte besser geeignet. Diese bestehen – unabhängig vom Entsaftertyp – aus diesen Grundkomponenten:

Welcher Entsafter ist der beste
  • ein stabiler Fuß, der die Vibrationen beim Drehen gut abfängt
  • ein elektrisch angetriebener Motor in einem robusten Gehäuse
  • ein Presswerk, welches das Fruchtfleisch zerkleinert
  • eine Zentrifuge zum Auswerfen des gewonnenen Saftes
  • ein gut schließender Deckel auf dem Entsafterbehältnis

Die weiteren Komponenten entscheiden darüber, auf welche Weise entsaftet wird. Dies kann schnell geschehen wie bei einem Zentrifugal-Entsafter oder langsam wie beim Slow Juicer. Auch können mit modernen Entsaftern neben Obst und Gemüse auch Kräutersäfte gewonnen werden und Nüsse oder Getreide bearbeitet werden. Letzteres findet in der feinen Küche und zum Zubereiten veganer Speisen Verwendung.

Welcher Entsafter für Sie der beste ist, hängt von Ihren Ernährungsgewohnheiten, Ihren Ansprüchen an Leistung und Ergebnis sowie einem optimalen Preis-/Leistungsverhältnis ab.

Unterschiede zwischen Entsaftern nach Aufbau und Arbeitsweise

Für das Entsaften von Früchten bietet der Markt elektrischer Entsafter verschiedene Gerätetypen an. Diese folgenden sind am gebräuchlichsten:

Zentrifugal-Entsafter:

Sie geben die vorbereiteten und bei Bedarf zerkleinerten Früchte in den Behälter, wo der Saft daraus unter hoher Arbeitsgeschwindigkeit ausgepresst und über einen Ablauf ausgegeben wird. Vorteilhaft an dieser Methode ist, dass Sie schnell eine gute Menge Saft erhalten und die Geräte leicht zu reinigen sind. Auch eignet sich die Gerätegröße gut für das Verwenden auf Reisen (zum Beispiel beim Campingurlaub). Nachteilig ist die beim Zentrifugieren entstehende Hitze. Dadurch werden Vitamine zerstört, es beginnt ein Oxidationsprozess, und es gehen wertvolle Spurenelemente und Nährstoffe verloren. Auch sind Säfte aus dem Zentrifugal-Entsafter nur sehr kurz haltbar.

Slowjuicer:

Hier haben Sie meist große Arbeitsbehälter, so dass Sie die Früchte nur ein wenig zerkleinern müssen. Die Geräte arbeiten langsam, aber gründlich. Dadurch erhöht sich die Saftausbeute. Vorteilhaft am Slow Juicer ist, dass die Vitamine und Spurenelemente durch das langsame Entsaften erhalten bleiben. Auch gewinnen Sie mit dieser Technik eine gute Menge Saft aus Kräutern, Getreide oder sogar Nüssen. Die gewonnenen Säfte bleiben bis zu achtmal länger frisch als herkömmlich zubereitete Säfte. Nachteilig ist bei vielen Modellen der höhere Reinigungsaufwand. Auch der Anschaffungspreis dieser Technik liegt deutlich über der eines Zentrifugalentsafters.

Dampfentsafter:

Der Dampfentsafter ist eine klassische Methode der Saftgewinnung aus gut wasserhaltigen Obstsorten (Kirschen, Äpfel, Birnen, Pflaumen, Johannisbeeren u.ä.). Die Fruchtzellen platzen über heißem Wasserdampf auf, und der Saft fließt über einen Ablaufschlauch in den bereitgestellten Saftbehälter. Vorteilhaft daran ist die schonende Entsaftungsmethode, welche eine lange Haltbarkeit bei optimalem Vitamingehalt der Säfte gewährleistet. Auch die Ausbeute an Saft kann sich gut mit anderen Gerätetypen messen. Nachteilig sind die vergleichsweise lange Zubereitungszeit und der hohe Vorbereitungs- sowie Reinigungsaufwand.

Vorteile frisch gepresster SaftVorteile frisch gepresster Säfte

Den weisen Rat, fünf Obstportionen täglich zu verzehren, können Sie in zahlreichen beruflichen oder privaten Alltagssituationen nur schwierig befolgen. Auch gibt es „Gesundheitsmuffel“, denen das Kauen ganzer Früchte einfach zu umständlich ist. Über das Entsaften bekommt jeder Mensch garantiert genügend wertvolle Inhaltsstoffe aus den zubereiteten Obst- und Gemüsesorten bei vergleichsweise geringem Aufwand. Dies kommt der allgemeinen Gesundheit zugute und schmeckt besser als steril verpackte Fertigsäfte aus dem Regal. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährungsweise und im Hinblick auf eine gesunde Küche spielen Säfte – auch aus Kräutern – eine wichtige Rolle. Diese liefern Vitamine und eignen sich in vielen Fällen als spannend-intensive Gewürze für verschiedene Speisen.

Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Entsaftungsmethoden

Für einen objektiven Entsafter Test eignen sich Entsaftungsmethoden, die auch unter gastronomischen Bedingungen eingesetzt werden. Hierbei liegt der Fokus auf Zentrifugal-Entsaftern und dem Slow Juicer. Der Testvorteil dabei ist, dass ein Gerät, welches unter professionellen Bedingungen gute Ergebnisse liefert, auch privat optimal ist. Preislich bieten die Marktführer inzwischen für private Einsatzzwecke attraktive Kleingeräte zum Entsaften an, die in äußerst robusten Gehäusen stecken, in der Leistung nicht hinter Gastrogeräten zurückstehen und auch gelegentliche Dauerbelastung ohne Qualitätseinbußen gut aushalten. Im Trend der wieder bewussteren Ernährung ist die Frage bei den Einsatzmöglichkeiten weniger „Welcher Entsafter“ als vielmehr „wie groß soll er sein“ und „wie unterschiedlich kann er eingestellt werden“. Solche Kriterien fließen also ebenfalls in ein praxisorientiertes Testergebnis ein.

Checkliste für die Vorauswahl des passenden Modells

Beantworten Sie sich individuell die folgenden Fragen und suchen Sie Ihr Lieblingsmodell nach den gefundenen Antworten aus.

a) Welche Saftmengen und –arten möchten Sie mit dem Gerät gewinnen?

Für das Entsaften einzelner Frühstücksportionen und die Saftgewinnung aus den gebräuchlichsten Obstsorten genügt ein Zentrifugal-Entsafter. Möchten Sie Säfte länger aufbewahren, mit Gemüsesäften oder Weizengras experimentieren, sind Slowjuicer besser geeignet. Entsaften Sie nur Früchte in der Erntesaison, dann ist ein Dampfentsafter das beste Modell.

b) Wie oft und wie lange pro Einsatz verwenden Sie das Gerät schätzungsweise?

Die Motoren von Entsaftern leisten unterschiedlich viel. Einige sind laut Herstellerbeschreibung ausdrücklich nicht zum Dauergebrauch geeignet, dafür preisgünstig. Andere Modelle kosten deutlich mehr, verkraften dafür aber Sicht tägliche Dauerbelastung langfristig. In diesem Punkt der Checkliste sollten Sie keinesfalls zu geizig entscheiden – die Lebensdauer des Modells belohnt in der Regel Ihr gutes Einschätzungsvermögen.

c) Welcher Reinigungsaufwand ist für Ihre Zwecke ausreichend, angenehm oder optimal?

Die Komponenten vieler Entsafter können Sie in der Spülmaschine reinigen – falls Sie eine besitzen. Ein guter Entsafter lässt sich simpel zerlegen, schnell auswischen und schnell wieder zusammensetzen. Ein Zentrifugal-Entsafter ist am pflegeleichtesten, wenn auch bei der Saftqualität geringe Abstriche zu machen sind.

d) Wieviel möchten Sie für einen Entsafter mindestens und höchstens ausgeben?

Billiggeräte müssen nicht zwangsläufig kurzlebig sein. Im Umkehrschluss ist ein hochpreisiges Modell keine Garantie für langlebige Eigenschaften. Ein guter Preis beinhaltet viel Zubehör im Lieferumfang, säureresistente, pflegeleichte Materialien und einen gut belastbaren Motor.

e) Welcher Aufstellplatz steht für das Gerät zur Verfügung?

Große Entsafter müssen hinsichtlich der Aufstellung nicht unbedingt platzraubend sein. Sie können ersatzweise auf Zentrifugal- oder Slowjuicer-Modelle von schlankem, hohem Aufbau zurückgreifen. Die Funktionalität ist die gleiche wie bei niedrigeren, dafür breiter aufgestellten Varianten.

 


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Kommentare


Grau 17. August 2016 um 06:47

Für eine Empfehlung wäre ich dankbar: Ich suche einen (leicht zu reinigen) Entsafter fast ausschließlich für Karotten.

Antworten

Entsafter Test – Team 17. August 2016 um 10:21

Hallo,

da sich Karotten nur sehr schwer mit der Hand auspressen lassen, empfiehlt sich hierfür am ehesten ein Slow Juicer wie zum Beispiel der Panasonic MJ-L500XE Slow Juicer. Oder der Klarstein Fruitpresso. Zwar verfärben Karotten im Laufe der Zeit vor allem Plastikteile, jedoch ist das bei allen Modellen so. Wir haben zumindest noch keinen Entsafter gefunden, der in allen Teilen vollkommen resistent gegen Verfärbung ist.

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